Katori-Basel
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HERZLICH WILLKOMMEN IM
TENSHIN SHODEN KATORI SHINTO RYU BASEL

„Die älteste noch existierende Samurai-Schule Japans in Basel“

Mein Name ist Antonio Bene. Seit mehr als 25 Jahren befasse ich mich mit Potenzialentwicklung, Kampfkünsten und orientalischer Philosophie.
Von 2010 bis 2017 unterrichtete ich regelmässig in einem Dojo in Luzern die japanische Kampfkunst Tenshin Shoden Katori Shinto Ryu.

In dieser Kunst weise ich den Grad des 1. Dan’s auf. Ich bin Mitglied des Shibu Suisse sowie des Sugino Dojo in Japan und habe die Erlaubnis
von Grossmeister Yukihiro Sugino (9. Dan, Menkyo Kaiden) und Loris Petris (6. Dan, Leiter Shibu Suisse) diese Kampfkunst zu unterrichten.
Ich studierte an den Universitäten Basel und Bern und erlangte einen Masterabschluss in Psychologie. Beruflich bin ich im
Trainings- und Coachingbereich mit den Schwerpunkten Persönlichkeit und Führung tätig.

 Ein Krieger des Lichts trägt in sich einen göttlichen Funken. Zumeist weilt er bei den anderen Kriegern, doch manchmal muss er sich auch allein in der Kunst des Schwertkampfes üben. Daher verhält er sich, wenn er von seinen Gefährten getrennt ist, wie ein Stern. Er erleuchtet den Bereich des Universums, der ihm zuteil wurde, und versucht so all denen, die zum Himmel schauen, Galaxien und Welten aufzuzeigen. Die Beharrlichkeit des Kriegers wird bald belohnt werden. Ganz allmählich gesellen sich andere Krieger zu ihm, und die Gefährten gruppieren sich zu Sternbildern mit den zugehörigen Geheimnissen und Symbolen.
Paulo Coelho

Katori-Basel

GESCHICHTE

„Einführung in die Schwertkunst der Samurai“

Die Tenshin Shoden Katori Shinto Ryu Schule gehört zur Tradition des KOBUDO. Es ist eine alte japanische Kampfkunst, welche auf traditionelle
Waffen basiert, die von den Samurais eingesetzt wurden, vor allem steht jedoch im Vordergrund das Schwert. Der Name des Stils bedeutet übersetzt
„…in Wahrheit wird die Kunst vom Himmel beigebracht… „ durch die Göttin Katori (gemäss Mythologie).

URSPRUNG
Diese traditionelle Kampfkunst wurde im 15. Jahrhundert durch Iizasa Choisai Ienao (1387 – 1488) gegründet. Nachdem er sich mit 60 Jahren
im Tempel Katori zurückgezogen hat (in der Prefäktur von Chiba, heute Katori City), um sich der Praktik der Kampfkünsten und seiner
spirituellen Entwicklung zu widmen, hatte dieser Samurai eine Vision, wo ihm die Göttin Katori erschien und ihn zur Gründung dieser
Kampfkunstschule inspirierte. Die Geschichte erzählt, dass eines Tages ein Kind Choisai ein heiliges Manuskript übergab, der über
Kampfstrategien handelte. Choisai wurde sich diesbezüglich unmittelbar klar, dass die Praktik der Kampfkünste…

… paradoxerweise mit einem friedlichen Geist gelebt werden sollen: der grösste Sieg ist der, nicht zur Gewalt zu schreiten, nicht aus Schwäche sondern aus innerer und bewusster sowie authentischer Kraft. Die Strategie des Krieges ist die Kunst des Friedens (Heiho). Seine Schule wurde ohne Unterbruch bis in die Gegenwart weiter geführt bzw. bis zum 20. Nachkommen, der noch heute in der Nähe von Tokyo lebt. Es ist die älteste noch lebende Kampfkunst Japans. Während den letzten Jahrhunderten hatte sie einen entscheidenden Einfluss auf viele andere Schulen und renommierte Samurais.

Technik

Das Ausführen der Bewegungen (Kata) entwickelt und verlangt Vigilanz, Verfügbarkeit, Genauigkeit sowie Selbstbeherrschung. Die uralten Bewegungen werden so oft wiederholt bis die Abfolge zu einem ritualisierten Kampf wird, dass gleichzeitig die Suche nach martialischer Effizienz und perfekter Ästhetik erlaubt. Das Training ermöglicht die Feinabstimmung zwischen Martialität und Persönlichkeitsentwicklung. Insgesamt basieren alle Kampftechniken auf universelle Prinzipien, welche auf alle Waffen der Schule angewandt werden: die optimale Konzentration der Energie (kime), die Koordination des Körpers, Schwertes und Geistes (ki ken tai), die Beherrschung des vitalen Zentrums (hara), die rechtschaffene Haltung bzw. Aufrichtigkeit (shisei) etc. Zudem wird die persönliche Selbstverwirklichung durch die Perfektion der Gestik sowie durch die Harmonie zwischen Körper und Geist, zwischen Schwert und Bewegung, gefördert.

Übermittlung

Die klassische Tradition des KOBUDO im Stil des Tenshin Shoden Katori Shinto Ryu wurde in Europa während den 80er Jahren durch den Meister Yoshio Sugino verbreitet (1904 – 1998), 10. Dan Meijin. Heute wird der Unterricht durch seinen Sohn Yukihiro Sugino Sensei, 9. Dan, weiter vermittelt. Er gilt als Nachfolger seines Vaters und ist Oberhaupt des Dojo Yushinkan bei Kawasaki.

Programm der Techniken

kamae ken jutsu (Schwert)
ken jutsu (Schwert), 4 kata
bo jutsu (Langstock), 6 kata
naginata jutsu (Hallebarde), 4 kata
iaïjutsu (Schwert), 11 kata

Komplexere Techniken (Schwert):

ryoto jutsu, 4 kata
kodachi, 3 kata
gogyo no tachi, 5 kata
so jutsu, 6 kata
gogyo no bo, 6 kata
sichijo no tachi, 3 kata
sichijo no naginata, 3 kata

KURSE

Nur Privatunterricht und nach telefonischer Terminvereinbarung

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